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Erdbeermarmelade: Tipps & Tricks zum Selbermachen

Erdbeermarmelade: Tipps & Tricks zum Selbermachen
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Erdbeermarmelade zählt sicher zu den Klassikern unter den Brotaufstrichen. Ob Alt oder Jung – fast jeder mag den fruchtig süßen Genuss der sommerlichen Früchte.




Erdbeermarmelade Saison

Die Erdbeersaison, und damit auch die Zeit für leckere, selbstgemachte Erdbeermarmelade, beginnt in Deutschland Mitte Mai und endet im August. Wer genug Erdbeermarmelade einkocht, hat aber auch im herbst und Winter etwas davon.  Wichtig beim Einkochen: Die Haltbarkeit muss stimmen. Diese wird am einfachsten durch die Verwendung von Gelierzucker erreicht, da dieser konservierende Stoffe wie Sorbinsäure enthält.

Die beste Zeit für selbstgemachte Erdbeermarmelade ist von Mitte Mai bis August.

Gelierzucker für Erdbeermarmelade

Zusätzlich sorgen die im Gelierzucker enthaltenen Pektine (Geliermittel) für eine gute Bindung des Fruchtsaftes und damit für reichlich Erdbeermarmelade.

Tipp: Wenn Du statt 1:1 Gelierzucker, die 2:1 oder 3:1 Variante verwendest, schmeckt die Erdbeermarmelade ganz besonders fruchtig. Bei diesen Gelierzucker-Varianten kommt weniger Gelierzucker zu den Früchten hinzu, da mehr Geliermittel sowie mehr Sorbinsäure enthalten ist. Somit ist die Erdbeermarmelade weniger süß, aber dennoch haltbar und hervorragend gebunden.




Erdbeermarmelade ohne Gelierzucker

Wenn Du auf Gelierzucker, und damit auf Geliermittel und Konservierungsstoffe verzichten möchtest, kannst du die Erdbeermarmelade auch ohne Gelierzucker einkochen. Nimm dafür ganz einfach herkömmlichen Haushaltszucker. Brauner Roh-Rohzucker ist die gesündeste Wahl, da dieser noch einen kleinen Rest an Vitaminen enthält und eine ausgewogenere Süße besitzt. Neben dem Zucker sorgt ein guter Schuss Zitronensaft für zusätzliche Haltbarkeit der Erdbeermarmelade. Allerdings ist die Haltbarkeit bei Erdbeermarmelade ohne Gelierzucker nicht so hoch, wie bei der Variante mit konservierenden Stoffen. Die selbst eingekochte Erdbeemarmelade ohne Gelierzucker solltest Du daher recht zügig (innerhalb von ein paar Tagen) verzehren.

Die richtigen Gläser für Erdbeermarmelade

Ob Du die Weck Gläser mit Gummiring bevorzugst oder lieber Sturzgläser zum Schrauben verwendest, bleibt Dir überlassen. Beide Varianten eignen sich hervorragend zum luftdichten verschließen der Erdbeermarmelade. Bei Sturz- bzw. Schraubgläsern füllst du die Erdbeermarmelade bis zum oberen Rand des Glases ein, verschließt es mit dem Deckel und stellst das Glas für einige Minuten auf den Kopf. So entsteht ein Vakuum und beim Öffnen des Glases mit Erdbeermarmelade das berühmte „Plop-Geräusch“.

PS: Streng genommen handelt es sich bei Erdbeermarmelade um eine Konfitüre. Nur Konfitüren aus Zitrusfrüchten bezeichnet man als Marmelade. Dennoch hat sich die Bezeichnung auch für Konfitüren aus anderen Früchten im Volksmund durchgesetzt.

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