Marmelade selber machen – Einkochen von Konfitüre und Fruchtaufstrichen

Ob Marmelade, Gelee oder Konfitüre: In jeder einzelnen Variante schmecken die süßen Früchte nicht nur Schleckermäulchen; eine Brot mit selbstgemachter Marmelade darf auch keinem Frühstückstisch fehlen. Zwar kann man Marmelade in allen preisklassen in jeden Supermarkt kaufen, doch in der selbstgemachten Form schmeckt sie einfach am besten. Außerdem weißt Du immer, was drin ist. Die Früchte kannst Du Dir nach Belieben zusammenstellen und einmachen – die Geschmäcker sind bei Marmelade schließlich ganz verschiedenen und vielfältiger, als es das Supermarktregal hergibt. Die leckersten Rezepte für selbstgemachte Marmelade findest unter diesem Link.

Marmelade einkochen – wie es funktioniert

Indem man Marmelade einmacht bzw. einkocht, konserviert man das Aroma der jeweiligen Früchte, die Du für Deine selbstgemachte Marmelade verwendet hast. Außerdem wird die Haltbarkeit erhöht. So kannst Du auch Früchte des Sommers noch im tiefen Winter genießen. Klassiker sind vor allem die Erdbeermarmelade, Aprikosenmarmelade und Himbeermarmelade – auch Waldfrucht-, Zitronen-, oder Pfirsischmarmelade werden gerne selbstgemacht. Ausgefallener wird es bei Erdbeer-Holunderblüten-Marmelade, Kirsch-Bananen-Marmelade oder Kirsch-Minz-Marmelade. Auch mit Tomaten oder Karotten kannst Du ausgefallene Marmeladenrezepte zaubern.

Marmelade selber machen – was Du dafür brauchst

Um Marmelade selber machen zu können, benötigst Du frische Früchte Deiner Wahl, einen Kochtopf, Gelierzucker und Einmachgläser. (Tipp: Man kann Marmelade auch ohne Gelierzucker einkochen!) Steht alles bereit kann es schon losgehen. Der Ablauf beim Marmelade selber machen ist fast immer gleich.

Zuerst einmal wäschst und schälst Du die Früchte und schneidest diese in kleine Stücke. Anschließend vermengst Du die Früchte mit dem Gelierzucker und lässt die Masse unter gelegentlichem Umrühren in einem Topf aufkochen.

Selbstgemachte Marmelade: die Verwendungsmöglichkeiten

Zwar lieben wir selbstgemachte Marmelade vor allem als Brotaufstrich (gerne auch auf dem Brötchen bzw. der Semmel), doch es gibt noch viele weitere Verwendungsmöglichkeiten von selbstgemachter Konfitüre bzw. Marmelade. So schmeckt die Marmelade auch in Nachspeisen oder in Bratensaucen. Auch verschiedene Sorten Gebäck wie der Berliner (Krapfen) kommen nicht ohne Marmelade aus.

Der Unterschied zwischen selbstgemachter Marmelade und Konfitüre

Eine Frage, die fast jedem, der Marmelade selber machen will, unter den Nägeln brennt, ist: “Heißt es nun Marmelade oder Konfitüre?” Die Antwort ist ganz leicht: Korrekterweise müssten die süßen Brotbeläge “Fruchtaufstrich” oder “Konfitüre” heißen. “Marmelade” darf sich laut offizieller Verordnung nur Fruchtaufstrich aus Zitrusfrüchten nennen. Neben der Konfitüre gibt es noch die “Konfitüre extra”. Diese muss mindestens 45 % Fruchtanteil besitzen. Möchtest Du einen Gelee selber machen, verwendest Du statt frischen Früchten, lediglich Fruchtsaft. Der Gelee ist deshalb auch frei von Stückchen, während selbstgemachte Konfitüre oder Marmelade Stückchen enthält. Wenn Du mehr über den Unterschied von Marmelade und Konfitüre erfahren willst, haben wir Dir die nötigen Infos unter diesem Link noch einmal separat zusammengestellt.